„Heimatwerkstatt“ gestaltet die Geschichte von Lipperreihe.

Nach langer Vorbereitung hat nun das erste Treffen, zum „Sichtbar machen der Lipperreiher Geschichte“ stattgefunden.

Jeder der Spaß hat, die alte Geschichte von Lipperreihe in unterschiedlichen Formaten, wie Heimatvermittlung, Austausch von Erfahrungswissen, Zeitzeugengespräche, Material/Foto-Recherche, Archivbesuche und vieles mehr mitzuwirken, ist herzlich eingeladen, an jedem 1. Donnerstag im Monat am gemeinsamen Treffen, im AWO-Stratehaus, teilzunehmen.

Bei „Heimat“ geht es um das Verbindende, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in Lipperreihe. Um die ersten Schritte für diese gemeinschaftliche Arbeit vorzubereiten wurden in Lipperreihe die Gelegenheiten genutzt, an den Veranstaltungen der  Heimat-Akademie NRW teilzunehmen und auch die Landesförderprogramme „Heimat. Zukunft. Nordrheinwestfalen/Wir fördern was Menschen verbindet“ kennenzulernen.

Heimat zu haben, heißt unsichtbare Wurzeln in sich zu tragen – egal, wo ein Mensch herkommt, egal wo sie oder er hingeht. Geplant ist die alte Geschichte bis in die Zukunft von Lipperreihe aufzuarbeiten, zu verschriftlichen und digital die Chronik auf der Lipperreiher Bürgerplattform zu veröffentlichen. Das AWO-Stratehaus als öffentlicher Begegnungsraum und Standort der digitalen Lernformate, eignet sich hervorragend zum Erlebbarmachen von Heimatgeschichte über digitale Medien und der Vorführung von Objekten, Landschaften, Wegen und Plätzen mit besonderer lokaler Bedeutung. Auch der Stadtteilverein LiLi e.V. ist daran interssiert, die Geschichte von Lipperreihe mitzuentwickeln.

Aus dem erste Treffen, was man zaghaft mit 1-2 Stunden für ein erstes Kennenlernen und gemeinsamen planen angesetzt hatte, wurden euphorische 4 1/2 Stunden, wo nicht nur ein interessanter Austausch stattfand, sondern ganz intensiv die digitalen Medien genutzt wurden, um am Smart Board die Grenzlinien von Lipperreihe für alle bildhaft über TIM-online 2.0 zu visualisieren, die größten Naturschutzgebiete von Lipperreihe oder auch den alten Kirchweg darzustellen. Auch die Teilnehmer, die nicht so viel mit den neuen Medien arbeiten, waren mit viel Interesse dabei, als man die digitalen Möglichkeiten in Gemeinschaft kennenlernen und ausführen konnte.

Alle Teilnehmer hatten Materialien wie Bilder, alte Literatur, Videoaufnahmen oder Fotos mit und man kam aus dem Erzählen nicht raus. „Ein altes Schloss aus Lipperreihe, das abbrannte und nicht wieder aufgebaut wurde; das ehemalige Hotel Erika; die Geschichte des Pollmannskrug und der Bauernschaften; bis hin zum Video des Tunnelbaus fehlte an diesem Tag wirklich nichts. Es fiel allen wahrlich schwer, diese gesellige Runde zu beenden, dabei hatte man extra um drei Uhr gestartet um beim letzten Tageslicht wieder nach Hause zu gehen. Daraus wurde nichts, was niemand bereute.

Trotzdem wollen wir in der Winterzeit das monatliche Treffen am 1. Donnerstag im Monat, um 15:00 Uhr weiterhin starten, um jedem die Teilnahme zu ermöglichen mehr von der Heimatwerkstatt zu erfahren. Das Treffen im Januar findet ausnahmsweise am Donnerstag, den 09. Januar statt, da der erste Donnerstag direkt nach dem Neujahrsfeiertag ist.

Im nächsten Schritt werden die Planungen weiter konkretisiert, so dass man gruppenweise Themen vorbereiten und bündeln kann, um gemeinsam die unterschiedlichen Geschichten zu realisieren. Da alle guten Dinge drei sind, haben sich auch schreibfreudige Jugendliche, aus der Jugendgruppe der 14-24jährigen, bereiterklärt mitzuhelfen und mitzugestalten, was den Ansporn einer generationenübergreifenden Entwicklung noch einmal hebt.


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