Großer Andrang, bei der Lesung im AWO-Stratehaus

Wie eine unkonventionelle Wohngemeinschaft trotz Demenz ein weitesgehend selbstbestimmtes Leben ermöglicht und wie das funktioniert, davon erzählte Buchhändlerin Martina Bergmann aus ihrem Buch „Mein Leben mit Martha“.

Durch die Einladung, der Oerlinghauser Buchhandlung Blume, konnte das erste Mal im neuen AWO-Stratehaus eine Lesung stattfinden, wobei der Andrang so hoch war, das noch weitere Stühle nachträglich besorgt werden mussten.

Buchhändlerin Martina Bergmann erzählt mit Leichtigkeit und Humor von ihrer Wohngemeinschaft mit der dementen Martha, die nach Auskunft ihres verstorbenen Mannes Heinrich „Speicherprobleme habe und sich in einer poetischen Verfassung befindet. Während der Lesung wird klar, dass das Zusammenleben mit einem demenzkranken Menschen keineswegs bedrückend sein muss, sondern jeder das Leben des anderen auf einer Art und Weise bereichern kann. Als die Buchhändlerin erzählte, klangen so viel Gefühle der Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit in der Lesung mit, dass  die Hauptfigur Martha den Zuhörern so vertraut war, als würde sie mitten unter ihnen sitzen.

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