So gelingt Freundschaft auf Distanz

Die meisten von uns haben jetzt mehr Zeit als sonst – Hobbys liegen lahm, der Hin- und Rückweg zur Arbeit fällt weg, viele Freizeitaktivitäten sind nicht durchführbar und soziale Kontakte sollen auf ein Minimum reduziert werden. Vereinsamen muss man deswegen trotzdem nicht.

Spazieren auf Distanz

Der Virologe Christian Drosten sagt deutlich in seinem NDR Podcast, dass die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus an der frischen Luft am geringsten ist. Frische Luft tut gut – und am besten bei einem guten Gespräch. Wohlgemerkt mit einer Person und etwas Abstand. Auf Gruppenspaziergänge sollte verzichtet werden.

Einladung zum Essen – über Videotelefonie

Das man sich zur Zeit nicht besuchen kann, bedeutet ja nicht, dass man nicht zusammen essen kann. Es ist lustig und macht viel Spaß, über Vidiotelefonie (Möglichkeiten: Jitsi, Wire, ICQ, Google Hangouts, Facetime, Google Duo… bis hin zu WhatsApp, Skype und Facebook) gemeinsam Kaffee zu trinken, zu Abend zu essen oder mit einem Glas Wein anzustoßen.

Nehmt gemeinsam an Onlineflashmobs teil

Herkömmliche“ Flash-Mobs haben den Nachteil, daß sie nur in großen Städten funktionieren, denn das Problem ist immer genügend Leute dafür zu mobilisieren. Da man aber ohnehin das Internet nutzt, um sich zu verabreden, liegt es doch nahe, solche Überraschungs-Aktionen auch online im Internet durchzuführen. Der Vorteil ist, daß hier bei jeder Aktion jeder mitmachen kann, egal wo er wohnt, auch außerhalb Deutschlands. Mitmachen kann jeder, der einen Internet-Zugang und Spaß an verrückten Aktionen hat. Ein Flashmob soll die Leute verblüffen und erstaunen, daß auch die Betroffenen darüber lachen können. Informationen gibt es genügend im „Netz“.

Spielkarten rausholen

Die Zeit haben wir jetzt dafür! Aber nicht nur mit unseren eigenen Kindern, sondern auch mit Kindern von berufstätigen Nachbarn oder Freunden. Vielleicht klappt sogar eine Lern- oder Hausaufgabenhilfe per Videotelefonie.

Kontakt zu alten Freunden wieder herstellen

Der Berufsalltag macht genau dieses manchmal schwer. Warum nicht via Chat die Zeit jetzt nutzen und mal wieder in alte Erinnerungen schwelgen. Das herkömmliche Briefe schreiben geht natürlich auch und bedeutet evtl. einen gelungenen Überraschungseffekt.

Freizeitreporter auf der gemeinsamen Bürgerplattform von Lipperreihe werden

Auch das macht viel Spaß und diese etwas schwierige Zeit kann mit unterschiedlichen Geschichten, Perspektiven oder aktuellen Themen in Lipperreihe bereichert werden. Es gibt viel zu erzählen, das Thema bestimmt jeder selbst, oder lasst uns gemeinsam diskutieren. Wer Interesse hat, schreibt einfach eine kurze Nachricht über das e-Mail-Formular auf dieser Seite.  Wir freuen uns auf Verstärkung und melden uns umgehend bei euch.

Weitere gute Ideen könnt ihr in die Kommentarfunktion der Dorffunk App schreiben, damit sie für jeden in Lipperreihe zugängig sind. Seid nicht so schüchtern!

Nicht vergessen, gerade in dieser Zeit, ist es wichtig auf kurzem Wege Hilfe zu erreichen oder anzubieten, deswegen bitte auch durch „Mundpropaganda“ – via Telefonie, Chat oder Messanger – immer wieder auf unsere Dorffunk App oder Bürgerplattform http://www.Lipperreihe.info aufmerksam machen.

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