Anzahl Erkrankter ist nicht das einzige Kriterium auf Corona zu reagieren

  • Es müssen Überlegungen stattfinden, welche Maßnahmen die Menschen akzeptieren können, denn sonst werden die Maßnahmen nicht umgesetzt, weil man den Sinn dahinter nicht versteht.
  • Das richtige Timing und der Aufwand, die Menschen zum Mitmachen zu motivieren ist besonders wichtig und lohnt sich am meisten, da die Menschen dann von sich aus mitmachen.
  • Niemand kann vorausschauen, wie schnell sich Fallzahlen verändern, denn die Theorie läßt sich nicht eins zu eins in die Realität übertragen. Der Kern unserer Angst entspringt nur daraus,  dass wir Menschen ganz schlecht damit umgehen können: ohne Kontrolle zu sein!
  • Mittlerweilen ist es uns z.B. bewußt, dass ältere Menschen zur Risikogruppe gehören und ihre Enkelkinder (die Überträger sein könnten) in dieser Zeit nicht betreuen sollten.
  • Es geht auch nicht darum, wieviel Personen sich in einem Raum befinden – sondern, dass sie sich nicht anstecken. Dass bedeutet also mind. 1-2 Meter Abstand wahren und Hygiene-maßnahmen einhalten.
  • Das Wichtigste ist, die Ausbreitung zu verlangsamen, denn die Ansteckungen werden weiter gehen. Erst wenn das Virus keine Grundlage mehr hat, weil alle schon krank waren und immun sind, verschwindet es wieder.
  • Wenn man sich die aktuelle Grafik von China ansieht, dann ist es doch erfreulich, dass 85% der bekannten Infizierten wieder gesund sind und man kann bewusster auf die Entwicklung in Deutschland blicken (Grafiken: Robert-Koch-Institut und Johns Hopkins CSSE)

 

 

Aktuelle Zahlen, mit Stand zum 16.03.2020:

6012 Betroffene insgesamt in Deutschland, 13 Verstorbene

1541 Betroffene in NRW

55 Betroffene im Kreis Lippe, 1 Genesener

Zurück zum Anfang